Künstler*innen 2018


 

Isabel Gehweiler

 

Konzert
Musik für Cello und Elektronik

Cello: Isabel Gehweiler
Elektronik: Daniel Osorio
Freitag, 2. November 2018 19:00 Uhr

 

Die Cellistin Isabel Gehweiler erlangte erstmals internationale Aufmerksamkeit als ihr 2007 im Alter von 19 Jahren der „Europäischen Förderpreis für Junge Künstler“ zuerkannt wurde, der zuvor bereits an bedeutende Künstler wie Anne-Sophie Mutter und Sol Gabetta verliehen wurde.


Als Solistin trat Isabel u.A. mit dem Warschauer Symphonie-Orchester, dem Akademie-Orchester Mannheim, dem LJO des Saarlands, dem Neuen Orchester Basel und der Polnischen Kammerphilharmonie auf.
Sie konzertierte u. A. bei den Bayreuther Festspielen 2013, dem Verbier Festival, dem Lucerne Festival, Interlaken Classics, dem Mecklenburg- Vorpommern Festival, dem Impuls Festival Graz des Klangforum Wien, dem Klangspuren Festival Schwaz des Ensemble Modern, dem
Mouvement Festival für Neue Musik Saarbrücken des SR (Saarländischer Rundfunk), dem focus! Festival in New York und dem Kronberg Cello Festival.


Isabel Gehweiler ist Preisträgerin des Europäischen Förderpreises für Junge Künstler, des Kunstpreises der Kunststiftung Baden-Württemberg, dem Markgräfler Kunstpreis, dem Förderpreis der Casino
Gesellschaft Saarbrücken; Stipendiatin des DAAD (Deutschen Akademischen Austauschdienstes), der Juilliard School of Music, der Rotary International Foundation, der arteMusica Stiftung, der Studienstiftung des Saarlandes und des Richard-Wagner-Verbands. Seit 2017 ist Isabel Gehweiler Stipendiatin im Förderprogramm für junge Musizierende der Notenstein La Roche Privatbank.


Derzeit hält Isabel Gehweiler einen Lehrauftrag für Violoncello an der Hochschule für Musik, Medien und Theater in Hannover.
Sie ist auch kompositorisch tätig.


Isabel Gehweiler spielt ein Cello von Ersen Aycan (2009).

Bild: Pierre Metzinger
Bild: Pierre Metzinger

Stefan Scheib

Konzert
Musik für Kontrabaß und Elektronik

Kontrabaß und Elektronik: Stefan Scheib, Daniel Osorio, Andrés González

Freitag, 3. November 2018 19:00 Uhr



Stefan Scheib ist seit 1993 als Musiker aktiv in verschiedenen Ensembles zeitgenössischer Musik zwischen Improvisation, Neuer Musik und Jazz.
1997 gründete er zusammen mit Katharina Bihler das Liquid Penguin Ensemble, mit dem er Musiktheater, Installationen und Hörspiele auf die Bühne und in den Äther bringt. Die Arbeiten des Liquid Penguin Ensembles wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (u.a. Deutscher Hörspielpreis der ARD 2008 und Hörspielpreis der Kriegsblinden 2015).

Neben den Arbeiten des Liquid Penguin Ensembles wirkt er insbesondere in spartenübergreifend angelegten Projekten mit, macht CD-Aufnahmen, komponierte u.a. für Mouvement - Festival für Neue Musik, Ricercare Ensemble, Quatuor Plus, Philharmonie Luxemburg, Radio-Tatort.

Stefan Scheib unterrichtet an der HFM (Hochschule für Musik Saar) in der Abteilung „Jazz und aktuelle Musik“ Kontrabass, E-Bass und den Umgang mit elektronischen Medien. Seit 2014 ist er Kurator der Konzertreihe für improvisierte Musik „Musik im Künstlerhaus in Saarbrücken“

Sonja Hetheier

Konzert
Kunstmusik für Computer

Samstag, 3. November 2018, 21:00 Uhr



Sonja Hetheier arbeitet und lebt seit 2004 als freischaffende Künstlerin in Saarbrücken.
Sie setzt diverse Projekte (Field-recording/ Kompostion/ Vertonung) mit Künstlern aus den Bereichen Film, Fotografie, Video sowie Theater um, wie z.B. musikalische Interpretationen von Rilke oder die audiovisuelle Aktion „empedokles.fragment“, die im Rahmen der Sommermusik (Regie: Ralf Peter) in Anlehnung an John Cage umgesetzt wurde. Neben Liveact- performance bei internationalen Festivals, Vernissagen und Clubs (u.a. Longevity Straßbourg, Filmschau Großregion des saarländischen Filmbüros) gestaltete sie das Hörspiel „Klang-Raum Barock Stengel“ mit. Sie vertonte außerdem das Musiktheaterstück „Judith Ernst“. Weitere Veröffentlichungen findet man u.a. auf dem Label „Extralife recordings“ und „into.my.lab(Berlin)“.

Ensemble f(r)actura

(Chile)

 

Ensemble SKAM

(Deutschland)

 

Konzert
Freund Stein / El amigo piedra

Sonntag, 4. November 2018, 19:00 Uhr

 

Musik der Komponisten Lutz (Deutschland),
Rodríguez (Argentinien/Deutschland), und Canedo (Chile/Deutschland) über das Werk des chilenischen Dichter Pablo de Rokha.

Vier neue Kompositionen von Lutz (Deutschland), Rodriguez (Argentinien /Deutschland), González (Chile), Canedo (Chile /Deutschland) und González (Chile) erforschen verschiedene Texte und konzeptuelle Perspektiven des poetischen Werkes Pablo De Rokhas. Über die traditionelle Vertonung von Poesie hinausgehend, wird mit rhetorisch-konzeptuellen Analogien gearbeitet, die sich nicht nur mit dem künstlerischen Genie des Dichters befassen, sondern auch mit seiner Position als kritischer Intellektueller in einer vom Kapitalismus zerfressenen Gesellschaft.

Mit der Unterstützung des Goethe Instituts Santiago de Chile.

Sound of Brizzel

 

Konzert
Elektronische Jam Session

Freitag, 2. November 2018, 21:00 Uhr

 

Gilles Grethen, Michel Wagner und Leo Kwandt spielen in erster Linie Gitarre und Schlagzeug und sind oder waren Studenten des Jazzstudiengangs der HFM. An diesem Abend tauschen sie ihre Instrumente gegen ihre Laptops und stellen zusammen mit ihrem Dozenten Stefan Scheib die Arbeit zweier Semester „Musikproduktion und elektronische Musik“ an der Hochschule für Musik vor.
Mit Laptops, Mikrophonen und jeder Menge Effekten entstehen aus Fieldrecordings und manipulierten Instrumenten aufregende Klangflächen. Loops schichten sich übereinander. Wohlbekannte Klänge überraschen in ungewohntem Kontext.
Nehmt Euch ein Getränk, lehnt Euch zurück und geniesst!

Volker Schütz

 

Eröffnungskonzert

Donnerstag, 1. November 2018, 19:00 Uhr

 

 

Saarbrücker Medienkünstler, Bildforscher und Experimentalfilmer.
Sucht nach neuen und historischen visuellen Techniken in Kunst und Wissenschaft.
Arbeitet mit Lochkamera und Laserlicht, mit Kinderspielzeug, Hochtechnologie und Explosivstoffen.
Studium: Informationswissenschaft, Kunstgeschichte und Linguistik.
Seit 2001 Grundlagenforschung zum Generieren und Zerstören von Bildern.
Geb. 1968. Lebt in Saarbrücken.
Aktuelle Projekte: Körperteilverlängerung, Spektrale Akte, Fiktionale Mykologie, Maschinelle Kunst und Visuelle Musik mit Vektoren.

Über sein Werk:

"Hören und Sehen" arbeitet mit besonderen, maschinell generierten Signalen, die sowohl akustisch als auch visuell interpretierbar sind.
In der vektoriellen Komposition werden einzelne Elemente, Punkte, Linien und komplexe Objekte mit Hilfe von Algorithmen bewegt. Sie nehmen damit "lebendigen" Bezug zu einander auf.
Durch die spezielle Technik, bei der die Trennung von Bild und Ton aufgehoben werden kann, bei der Bild und Ton automatisch einander beeinflussen und einander darstellen können, entstehen Parallelen zu Vogelschwärmen, winkenden Menschen, Warteschlangen und Kaulquappen im Teich.
Es ist, wie ein Erstkontakt mit einer neuen Lebensform...
Dargestellt wird das Bild in einem Oszilloskop.

 

Demian Rudel Rey

 

Konzert
Musik für Kontrabaß und Elektronik

Kontrabaß und Elektronik: Stefan Scheib, Daniel Osorio, Andrés González

Freitag, 3. November 2018 19:00 Uhr

 

 

Demian is currently pursuing a Master ’s degree in Instrumental Composition at the Conservatoire National Supérieur Musique et Danse de Lyon with Matalon and Hurel (composition) as well as with Tadini (musical technologies). He has also participated in masterclasses and followed conferences by López López, Murail, Bedrossian, Robin, Cendo, Dhomont, Vaggione, Levinas, Chion, Normandeau, Tutschku, etc.
In Argentina, he obtained two Higher Diplomas in Guitar. Demian holds a Bachelor's Degree in Composition and a Master's Degree in Combined Arts from the National University of Arts, where he studied with Santero.
He obtained more than 30 awards and mentions in national and international competitions and his pieces have been programmed in more than 60 festivals around the world. On the other hand, his works are published by BabelScores, Métamorphoses, Taukay Edizioni Musicali & CMMAS. His music was played by the Quatuor Tana, Ensemble Alest, Atelier XX-21, CNSMDL's Orchestra, Écoute, Chromosphère, Emily Carr String Quartet, Quartetto Mitja, EMC DAMus, Barcelona Modern Ensemble, Interensemble, TROPI, Cuarteto Argentum, Martí-Frasquier, etc.
Demian is a member of the l’Association EChO – Création Musicale (France). He received the Mécénat Société Générale, Nguyen Thien Dao du CNLB, the Mozarteum Argentino “Gisela Timmermann” & the BECAR Argentinian Cultural Ministry scholarships.
Website: demianrudelrey.com.ar