Künstler 2017

Die Künstler in eviMus 2017

Krischan Kriesten

Krischan Kriesten:

Video, Licht, Klang, Installation, Technik

Sommersemester 2003 bis einschließlich Sommersemester 2005 Studium der freien Kunst, speziell der neuen Medien bei Prof. Ulrike Rosenbach (Video, Performance, Installation) und Prof. Christina Kubisch (Sound, Installation).

Seit 2003 Mitarbeit bei unterschiedlichsten Kulturereignissen in Form von kunstlerischer (Video/Klang/Licht/Bühne/Installation) sowie technischer Realisierung wie bei z.B.: Liquid Penguin Ensemble, In.Zeit Ensemble, pazzaCaglia, Marguerite Donlon/ Saarbrucker Staatstheater, Theaterfestival Perspectives, Jazz Syndicat, Kunz Theatre, Ingo Bracke, Trio OHR, Die Redner, Powerwolf, Sigune von Osten, Opera Mobile, Lange Nacht der Kunst/Ingelheim, Bannanefabrik/LU, seit Jahren in Projekten im Rahmen der Saarbrücker Sommermusik und diversen freien Produktionen. Mitgestaltung von musikalisch-lyrischen Performances, Land Art Produktionen und verschiedenartigen anderweitigen Inszenierungen.

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Die Flötistin, Pianistin, Musikpädagogin und Musikwissenschaftlerin Karolin Schmitt-Weidmann absolvierte zunächst die Studiengänge Musikerziehung Flöte und Klavier, Konzertreife Neue Musik und Konzertreife Klavier in Saarbrücken. Im Rahmen des ERP-Stipendienprogrammes der Studienstiftung des deutschen Volkes setzte sie ihre Studien mit dem Masterstudiengang Musicology an der University of North Carolina at Chapel Hill (USA) fort. Nach einem Forschungsjahr am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin arbeitet sie derzeit an ihrer Dissertation mit dem vorläufigen Arbeitstitel "Grenzgänge zwischen Leben und Kunst – Körperlichkeit in der Neuen Musik nach 1950". Neben ihren Konzertengagements im In- und Ausland wurden bereits mehrere ihrer Interpretationen im Saarländischen Rundfunk übertragen. Künstlerisch, pädagogisch als auch wissenschaftlich engagiert sie sich vor allem für interaktive Gesprächskonzert-Formate, für interdisziplinären Austausch – zum Beispiel im Rahmen einer vor ihr co-kuratierten Debatte während der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik 2014 – sowie für kreative Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Seit 2016 ist sie Vorstandsmitglied des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt e.V. (INMM). Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

 

 

After having completed her master studies in music education with major piano as well as flute at the University of Music in Saarbrücken in 2007, Karolin Schmitt-Weidmann earned an advanced degree in “New Music” with honors in 2008 as well as an advanced degree in “Konzertreife Klavier” in 2009. In 2009, she was awarded the prestigious “ERP” fellowship by the German National Academic Foundation (Studienstiftung des deutschen Volkes), which enabled her to continue her studies with major musicology at the University of North Carolina at Chapel Hill (USA). Having finished her master’s degree in musicology in 2011, she returned to Germany to conduct a research year at the Max Planck Institute for Human Development in Berlin. Currently, she works on her dissertation. Besides her national as well as international concert engagements, she was already invited to broadcast a variety of her interpretations by the Saarland Broadcasting. As a performer and researcher, she is especially engaged in interactive lecture recitals, in interdisciplinary exchange as well as in creative New Music projects for children and adolescents. Since 2016, she has been a member of the managing board of the Institute for New Music and Music Education Darmstadt e.V. (INMM). She is married and has two children.

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"Transition"

Musik für Flöte und Elektronik

 

Flöte: Karolin Schmitt-Weidmann

Klangregie: Daniel Osorio

Lichtinstallation: Krischan Kriesten

 

Samstag, 4. November 2017

19:00 Uhr

 

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Die in München lebende Saxophonistin Kristina Serazin wurde  1990 in Slowenien geboren. Ihre künstlerische Tätigkeit umfasst vielfältige Aktivitäten, wie solistische Auftritte sowie das Mitwirken bei verschiedenen Kammermusikbesetzungen und interdisziplinären Projekten. Kristina Serazin widmet sich sowohl klassischer als auch zeitgenössischer Musik. Die Zusammenarbeit mit jungen Komponisten und Uraufführung neuer Werke liegt ihr besonders am Herzen.
Ihre musikalische Ausbildung erhielt Kristina Serazin am Konservatorium Wien in der Klasse von Lars Mlekusch (B.A.), an der Hochschule für Musik und Theater in München (M.A.) sowie am Konservatorium Amsterdam in der Klasse von Arno Bornkamp.
Meisterkurse bei Claude Delangle, Marcus Weiss, Christian Wirth, Jean-Marie Londeix, Daniel Gauthier und Weiteren runden ihr künstlerisches Profil ab.
Bühnenerfahrungen sammelte sie bereits in vielen europäischen Ländern sowie in Lateinamerika.
Sie spielte in zahlreichen bekannten Konzertsälen, wie z.B.: Musikverein Wien, Porgy&Bess Wien, Wiener Rathaus, Herkulessaal München, Gasteig München, Zenith d’Amiens, Salon Tarapaca de Chile, Slowenische Philharmonie.
Als Solistin und Kammermusikerin wirkte sie bei zahlreichen Musikfestivals mit, wie beim Saxfest Wien, Nordic Saxophone Festival, Evimus-Festival für elektroakustische Musik, Italian Sax Week sowie Festival Echos. Darüber hinaus arbeitete sie bereits mit den Nürnberger Symphonikern, dem Orchester des slowenischen Rundfunks und dem Orchester de Picardie Amiens zusammen.
2009 gewann Kristina Serazin den ersten Preis in der Kategorie Kammermusik beim slowenischen Wettbewerb TEMSIG und erhielt den Škerjančeva Preis des Konservatoriums für Musik und Tanz Ljubljana.
2012 gewann sie als mit Mitglied des Saxophon-Ensembles des Konservatoriums Wien den Fidelio–Kreativ-Wettbewerb.
Im Jahr 2013 wurde Ihre Bachelorarbeit über den Komponisten Luciano Berio beim Akademikerverlag veröffentlicht.
2014 spielte Kristina Serazin im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums von Adolphe Sax in München die Sonate für Altsaxophon und Klavier von Edisson Denissow, welche auf BR Klassik live übertragen wurde.

Konzert für Saxophon und Elektronik

 

Saxophon: Kristina Serazin

Klangregie: Daniel Osorio

 

Freitag, 3. November 2017

19:00 Uhr

 

"Transition"

Musik für Flöte und Elektronik

 

Flöte: Karolin Schmitt-Weidmann

Klangregie: Daniel Osorio

Lichtinstallation: Krischan Kriesten

 

Samstag, 4. November 2017

19:00 Uhr

 

gallery/liquidpenguin

Das Liquid Penguin Ensemble wurde 1997 von der Performerin/Autorin/Regisseurin Katharina Bihler und dem Komponisten/Bassisten Stefan Scheib in Saarbrücken gegründet, wo beide auch leben. Sie arbeiten, experimentieren und spielen an und mit den Grenzen künstlerischer Genres und entwickeln in wechselnden Besetzungen Projekte wischen Musiktheater, Hörspiel, Klangkunst, Performance und Installation. So zum Beispiel die deutsch-französische sprachmusikalische Performance “Ickelsamers Alphabet“ (2013), die die Anweisungen des ersten deutschen Grammatikers zur mündlichen Lautbildung aus dem Jahr 1534 für moderne Sprechwerkzeuge und Musikinstrumente fruchtbar macht; die Musiktheaterperformance „Bout du monde – Ende der Welt“ (2008), das auf den Spuren des Horizontbetrachters Bougainville den Wechsel von Seh- und Hörperspektiven erforscht; „Eurydike hinter den Grenzen“ (2007), eine Opernperformance in Kooperation mit pazzaCaglia opera, die den Orpheus-Mythos durch eine musikalische Eurydike-Erzählung komplettiert; Klang- und Hörspielinstallationen wie der aus Geräusch und Wort komponierte künstlerische Vortragsabend „Auris Interna – Fische im Innenohr“ (2010/2014), eine (halb-)wissenschaftshistorische Liebeserklärung an unsere Hörtentakeln, der zur Klanginstallation weiterentwickelt wurde (2012); und schließlich Duoperformances und Installationen wie die „Klangpartikelmanufaktur“, das „Konzert für Küchentisch solo“ und die „elf Strophen aus dem Gedächtnis“, sowie fake-Radio-Projekte und akustische Klangbilder der europäischen Großregion (Saarland / Lothringen / Luxemburg / Wallonie / Rheinland Pfalz). Die Projekte von Liquid Penguin durchlaufen häufig mehrere Aggregatzustände an künstlerischen Ausdrucksformen: So wurden u.a. die pflanzengesteuerte Klanginstallation „Gras wachsen hören“ (2004) und die live-Stücke „Bout du monde – Ende der Welt“ (2008) sowie „Ickelsamers Alphabet“ (2013) in der Folge unter anderem auch zu Radio-Hörspielen weiterentwickelt, die der Saarländische Rundfunk produzierte und die mehrmals ausgezeichnet wurden: mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD und dem  ARD Online Award 2008, als Hörspiel des Jahres 2009 und 2014, als Hörspiel des Monats  12/2012 und zuletzt mit dem renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden 2015. Abhängig vom künstlerischen Forschungsgegenstand eines Projektes – sei’s die Zeit, die Schwerkraft, der Horizont, das Seitenlinienorgan der Fische, die Freiheit unendlich kleiner Teilchen, die Kommunikationsfähigkeit von Pflanzen, die Beschaffenheit von Landschaften oder Mundgerüsten – arbeiten Bihler und Scheib im Rahmen von Recherchen und zur inhaltlichen und formalen Entwicklung der Performances, Hörstücke und Installationen mit weiteren KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und Technikern zusammen. Stefan Scheib und Katharina Bihler sind außerdem MitbegründerInnen des spartenübergreifenden Projekts my wife, das nach dem Prinzip der stillen Post den künstlerischen Austausch zwischen Wort, Musik, Bild, Film und Hörkunst praktiziert und die Ergebnisse in performativen Installationen präsentiert: www.mywifeisalittlekränk.de

Sie wirken als Gastkünstler (Regie/Komposition/Text/Performance) an verschiedenen Produktionen in der Großregion mit, etwa bei der Cie. Annick Pütz („Le chemin aux oiseaux“ an der Philharmonie Luxembourg) sowie bei opera mobile, dem Opernstudio der Großregion, für das sie eine erweiterte Version von Offenbachs „Ba-ta-clan“ kreierten.

 

Stefan Scheib und Katharina Bihler waren Initiatoren und von 2000 bis 2009 künstlerische Leiter des jährlich stattfindenden internationalen OPENING! Festivals für Musik / Performance / Tanz / Sprache / Medien, Trier. Sie leiten Workshops zu den Themen Klanginnovation / akustische Kunst / Hörkunst / Hörspiel für Schüler.

 

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Abschlusskonzert

"Lake Vostok"

Mehrkanal-Klangperformance

 

für Sprecherin, Kontrabass,

4 Kanal Zuspiel, und Tonband.

 

Katharina Bihler: Sprecherin

Stefan Scheib: Kontrabass, Elektronik

 

Sonntag, 5. November 2017

19:00 Uhr

 

Whale Vs Elephant steht metaphorisch fur den inneren Kampf mit sich selbst. Wer kennt nicht das Gefuhl, manchmal nicht genau zu wissen wo er hin gehort. Zu lange unter Wasser geht einem die Luft aus und zu lange an Land trocknet man ein. Manchmal muss man raus aus seinen gewohnten Gefugen, als Elephant Anlauf nehmen, um als Wal großere Sprunge machen zu konnen.

Projektgrunder Tobi sucht daher ofter mal das Weite, entwickelte seine Songs deutschland- und europaweit, lebte eine Weile in Reykjavik und Berlin und spielte auf Festivals wie dem Iceland Airwaves in Reykjavik, der c/o Pop in Köln, dem Melodicafestival Paris und Gem Fest in Georgien.
Sowohl beeinflusst durch die islandische Indiefolk- als auch Berliner Elektroszene ist die Musik weitreichend, aber immer mit einem Ziel;
Das Publikum zu hypnotisieren und einen Gegenpol zum oft hektischen Alltag zu bieten.
Ob in seiner momentanen Wahlheimat Trier oder auf Reisen teilt Tobi die Bühne mit verschiedenen Gastmusikern die seine ruhigen sphärischen Klänge aus Beats und Sytheziser um Piano, Gitarre, Metallophon und Streichinstrumente erweitern.

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Konzert -Klangperformance

Tobias Braun - Elektronik

 

Samstag, 4. November 2017

21:00 Uhr

 

Kristina Serazin

Karolin Schmitt-Weidmann

Whale Vs Elephant

Liquid Penguin Ensemble

Nach einigen Erfahrungen in der Welt der Agenturen beschloss Adrienne, am Ende ihrer Ausbildung zur Mediengestalterin die Suche fortzusetzen und entschied sich ihrem Empfinden nach für sich selbst. Kreativ sollte die Arbeit weiterhin sein aber die Auseinandersetzung beinhaltet fortan Bereiche eigener Reflektionen und Sichtweisen auf die Außenwelt. Die zu Beginn narrative Art dem Ausdruck zu verleihen, verwandelte sich im Laufe ihres Studiums, an der Kunsthochschule Saarbrücken zu Arbeiten, die sich immer mehr mit dem Betrachter verweben und sich ihrer Ansicht nach erst durch diesen vervollständigen. Abhängig von der Thematik bedient sie sich dabei einem großen Farbtopf an unterschiedlichen Medien, wobei das Spiel mit Klängen, Tönen und Geräuschen für sie besonders Reizvoll ist und sie deshalb als roter Faden auf ihrem Weg führt.

Konzert IV

Konzert von
Adrienne Langner

Performance mit Live-Elektronik

Freitag, 3. November, 21:00 Uhr

 

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gallery/adrienne

Bild: Stefan Zintel

Adrienne Langner

The Strasbourg Electronic Ensemble presents 6 new pieces for electronic instruments, fixed media, and real time augmented acoustic instruments. Under the direction of Tom Mays (prof. composition électroacoustique) et Daniel D’Adamo (composition instrumentale/mixte) at the Académie Supérieure de Musique / Haute Ecole des Arts du Rhin – Strasbourg – pieces by Jean-David Merhi, Sergio Nuñez Meneses, Guido Pedicone, Daphné Hejebri et Tom Mays.

 

Guido Pedicone
Composer/musician, born in Córdoba, Argentina en 1987. He has composed music for short films, theatre, performances and documentaries. He is also interested in creating videos and multimedia works, as well as graphic design – earning a multimedia design technician degree in 2013. He is now in France studying for a Master in Electroacoustic Composition and Performance with Tom Mays at the Académie Supérieure de Musique, and is a member of the groups Potok and Pi performing electric bass and computer.

 

Jean-David Merhi
A Franco/Lebanese composer and harpsichordist. He graduated with a prize in electroacoustic composition in Toulouse from Bertrand Dubedout and he is currently following a DNSPM of "creation and interpretation" in the class of Tom Mays in Strasbourg where he Experiments in particular the different relation that can have the music with the other arts (Dance, Theater, Plastic and visual arts, etc.)

 

Tom Mays
Composer and computer musician, his compositions and improvisations include concert electroacoustic music, pieces for instruments with electronics, music for dance, theater, interactive installation and film, particularly interested in gestural performance with real-time computer systems for both written and improvised music. He teaches at the Strasbourg Academy of Music, having spent many years at the Paris Conservatory of Music as well as working as a computer music designer (RIM) at IRCAM. He is currently completing a PhD at the University of Paris 8, and recently joined the Labex GREAM as an associate researcher.

 

Sergio Núñez Meneses
Composer and researcher, born in Chili in 1989. Sergio Núñez Meneses is interested in the design and development of systems of motion capture, and their use in instrumental music. He uses a musician’s own physical gestures as a new interface of musical expressivity, currently working on a series of pieces for his Masters work at l'Académie Supérieure de musique of Strasbourg based on these techniques - including for piano, accordion and saxophone.

 

Daphné Hejebri
After studying composition with Arnaud Petit in Grenoble, she went on to win the 2014 SACEM Prize, and to earn a BA with honors in composition with Philippe Manoury and Daniel D'Adamo at the HEAR / Académie Supérieure of Strasbourg, while also stydying electroacoustique composition with Tom Mays. She is currently preparing a Master’s degree at McGill University in Montreal under the supervision of Philippe Leroux. At the age of 22, her pieces have already been performed by ensembles such as Linea and the Diotima string quartet, and have been programmed in the Musica Festival in the "young talents" concert, as well as in the Philippe Manoury Composition Academy. She is particularly interested in music for instruments and electronics.

 

Jean-Baptiste Haye
Jean-Baptiste obtained his prix du conservatoire in 2013 and is currently pursuing a Masters degree in harpe with Pierre-Michel Vigneau at the HEAR / Académie Supérieure of Strasbourg. He performes regularly with the Strasbourg Philharmonic Orchestra, and the Opéra National du Rhin. In 2015 he joined the French Youth Orchestra and has performed in large halls such as the Philharmonie of Paris, the Grand Théâtre de Provence, the Konzerthaus de Berlin et le Kurhaus de Merano. He has earned numerous prizes and honors, and participated with his chamber music quintette in festivals such as Musica and Orchestre en Fête. He most recently earned a 2nd prize in the prestigious international harpe competition of Utrecht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Strasbourg Electronic Ensemble

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Konzert I

Eröffnungskonzert*

 Donnerstag, 2. November, 19:00 Uhr

 

The Strasbourg Electronic Ensemble

of the Académie Supérieure de Musique / Haute Ecole des Arts du Rhin – Strasbourg

 

*Dieser Konzert wird von SR2 übertragen

 

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